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Die Anfänge

Hier in ganz groben Zügen die Entstehung unseres Hospizvereins in den Jahren 1995 bis 1997:

 

Es gab in der betreffenden Zeit einen sogenannten „Tumorverein Tecklenburger Land“ Man traf sich dort einmal monatlich im Krankenhaus Lengerich oder Ibbenbüren. Dabei kam der Begriff „austherapiert“ nach erfolgloser Operation, Strahlen- und Chemotherapie zur Sprache. Das konnte und sollte so nicht sein.

Seinerzeit war die Zeit reif für einen Umdenkprozess.

In England hatte Cicely Saunders eine sogenannte Sterbeklinik gegründet. In den USA setzte sich Kübler-Ross intensiv mit dem Tod und Sterben auseinander.

Diese Gedankenwelt kam über die Kölner Chirurgische Klinik und Herrn Dr. Peters aus Nordhorn auch in den Tumorkreis.

Dr. Peters hielt damals vor dem Tumorkreis in Ibbenbüren einen Vortrag nachdem er In Nordhorn einen Hospizverein gegründet hatte. Das war dann Veranlassung, dass Dr. Schröder und Dr. Schilling zu dem Entschluss kamen auch in Ibbenbüren und in Lengerich einen Hospizverein zu gründen.

Nach etwas längerer Vorbereitung mit Anfragen bei verschiedenen Institutionen, Freunden und Entscheidungsträgern kam es schließlich am 25. März 1996 zu einer konstituierenden Versammlung. Unter juristischer Leitung des Dr. Lichtenberg wurde die Satzung aufgestellt.

Es galt nun den Verein mit Leben zu erfüllen. Dazu war eine fachlich qualifizierte psychologische Persönlichkeit nötig. Über Pfarrer Niesmann gelang es Herrn Johannes Betzler für die Ausbildung und Betreuung der willigen Sterbebegleiter zu gewinnen. Er bot damals Kurse im Kloster Rheine Bentlage über jeweils 4 Wochenenden von freitags bis sonntags an. Johannes war für unseren jungen Verein ein Glückfall. Er war mit der Problematik des Sterbens und Begleitens sehr vertraut und vermochte die Thematik hervorragend zu übermitteln.

 

"Haus Jona am Berg"

Es wurde ein Kontakt-bzw. Trauercafe eingerichtet, in dem die Angehörigen der Verstorbenen Rat und Hilfe von geschulten TrauerbegleiterInnen finden. In dem größeren Raum können Ausstellungen, Vorträge oder Konzerte stattfinden.

Am 1. November 2003 fand die Schlüsselübergabe statt. Der Landschaftsverband gewährt dem Verein ein Nutzungsrecht über 30 Jahre mit der Auflage, das Haus auf eigene Kosten zu restaurieren. Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen , am 30. April 2005 fand die offizielle Einweihungsfeier statt. Auf der letzten Vollversammlung wurde der Kapelle der Name "Haus Jona am Berg" gegeben.

Am 1. Mai 2005 wurde dann allen MitbürgerInnen Gelegenheit zur Besichtigung gegeben. Durch viele Spenden unterstützt, konnte die Renovierung zügig durchgeführt werden.
Spenden sind jedoch weiterhin sehr willkommen.

Schlüsselübergabe für die neuen Räumlichkeiten

Am 01.11.2003 wurde in einer feierlichen Stunde der Schlüssel für die neuen Räumlichkeiten des Vereins übergeben.

Als "Hausherr" überreichte Herr Prof. Crome die Verantwortlichkeit an die Vorsitzende des Vereins Frau Dr. Apelt. 

Gleichzeitig hatten alle Lengericher Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit, die alte Kapelle der Westfälischen Klinik zu besichtigen und sich bei Bratwürstchen und Salaten über die Pläne des Vereins zu informieren. 

Altbau

  • Altbau Aussenansicht

  • Altbau Detail Fenster

  • Altbau Detail Torzarge

  • Altbau Umbau Innen

  • Altbau Umbau Innen Sanitärbereich

Eröffnungsfeier

  • Besucher zur Eröffnung Haus Jona

  • Einweihung Haus Jona Schlüsselübergabe

  • Chor

  • Grill mit Würstchen